Von Roraima bis zum Jalapão zeigen sechs Reisende aus Brasilien und der ganzen Welt, wie das Entdecken der Natur für jemanden, der alleine reist, eine transformative Erfahrung sein kann.
„Das Gefühl kann anfangs etwas beängstigend sein, aber es ist zutiefst befreiend. Heute kenne ich mich besser, weil ich mir erlaubt habe, andere Menschen kennenzulernen“, sagt Mariana Sampaio (26), eine Elektroingenieurin aus Bahia, die alleine in die Chapada Diamantina und den Amazonas reiste. Die anfängliche Angst war da, aber genau die Auseinandersetzung damit hat die Reise zu einem persönlichen Meilenstein gemacht.

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Für viele Frauen weckt die Vorstellung, ohne Begleitung aufzubrechen, Sorgen vor Einsamkeit und Bedenken hinsichtlich der Sicherheit. Eine wachsende Bewegung innerhalb des nationalen Ökotourismus zeigt jedoch, dass es mit entsprechender Planung, der sorgfältigen Auswahl der Reiserouten und der Unterstützung qualifizierter Fachkräfte möglich ist, die Solo-Reise in eine strukturierte und einladende Erfahrung zu verwandeln.
Im Monat der Frau hat PlanetaEXO, eine Ökotourismus-Plattform, die sich auf Abenteuerreisen in Brasilien spezialisiert hat, Berichte von sechs nationalen und internationalen Reisenden gesammelt, die sich entschieden haben, die brasilianische Natur alleine zu erkunden. Erfahren Sie unten mehr!
Alleine zu reisen bedeutet nicht, einsam zu sein
Einer der größten Mythen über Solo-Reisen ist die Einsamkeit. In der Praxis berichten viele Frauen vom Gegenteil und erzählen, dass sie weitaus offener für neue Begegnungen wurden.
Als die neuseeländische Ökologin Olivia Bird (24) beschloss, den Mount Roraima zu besteigen, fürchtete sie, die einzige Ausländerin in der Gruppe zu sein. Diese Angst verflog schnell, als sie von anderen Brasilianerinnen, die ebenfalls alleine reisen, herzlich aufgenommen wurde und intensiv mit den indigenen Frauen interagierte, die an der Expedition mitwirkten. „Es gibt andere Frauen, die das Gleiche tun, man muss sich nicht isoliert fühlen“, bestätigt sie.
Neben Olivia berichten die Reisenden, wie die Erfahrungen beim Wandern, Campen und die kulturelle Verbindung in den Tiefen von Roraima helfen, starke Bindungen zwischen Besuchern, Guides und den lokalen Gemeinschaften zu knüpfen.

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Infrastruktur macht den Unterschied für alle, die sich um die Sicherheit sorgen
Die Sorge um die Sicherheit in Brasilien ist real, aber die Realität in den Naturzielen überrascht äußerst positiv. Die Biologin Kristina Wagner (44) aus Deutschland erstellte einen detaillierten Plan, bevor sie den Amazonas und das Pantanal erkundete.
„Ich fühlte mich die ganze Zeit über extrem sicher. Die Menschen haben immer versucht, mir zu helfen“, berichtet sie. Sie betont auch, dass ihre innere Ruhe von der Entscheidung herrührte, mit erfahrenen Reiseveranstaltern und lokalen Guides unterwegs zu sein, die die Routen, Sicherheitsprotokolle und regionalen Dynamiken genau kennen.
Dieser Aspekt wird von der US-Amerikanerin Samantha Sage (34) bekräftigt, die den Jalapão und den Amazonas besuchte. „Die Guides machen den entscheidenden Unterschied. Alleine zu reisen hat mir geholfen, noch mehr Vertrauen in meine eigene Persönlichkeit zu gewinnen.“

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Die Natur als Atempause und ohne Altersbeschränkung
Für die Marketingmanagerin Andreia Yamasaki (35) aus São Paulo ist das Eintauchen in die Natur eine absolute Notwendigkeit für Selbstfürsorge und die mentale Gesundheit inmitten eines stressigen Alltags. „Es ist eine echte Atempause. Ich werde nicht aufhören, ein bestimmtes Reiseziel zu besuchen, nur weil ich keine Begleitung habe“, sagt sie.

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Die Suche nach dieser Pause kennt zudem kein Alter. Die niederländische Psychotherapeutin Katharina Bongaertz (60) ist die häufigste Reisende von PlanetaEXO. Nachdem sie ihre Kinder großgezogen und ihre Karriere gefestigt hatte, fand sie in Brasilien ein völlig neues Kapitel ihrer Leidenschaft fürs Reisen. Gemeinsam mit den Yanomami bestieg sie den Pico da Neblina, den höchsten Punkt des Landes. „Es ist wichtig, sich selbst herauszufordern und auf allen Ebenen neue Grenzen zu finden.“
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Ratschläge von Frauen, die alleine durch die Natur reisen
- „Die 10-Minuten-Regel“ (Andreia): Erlauben Sie sich, sich bei einem unvorhergesehenen Ereignis exakt 10 Minuten lang zu beschweren. Machen Sie danach weiter und bedenken Sie, dass auch der Zufall ein wertvoller Teil der Erfahrung ist.
- Reisen Sie trotz der Angst (Mariana): Bedenken sind natürlich, aber sie dürfen Sie nicht dominieren. Das Wichtigste ist, die reale Angst von der bloßen mentalen Blockade zu unterscheiden.
- Priorisieren Sie Infrastruktur und lokale Guides (Kristina und Olivia): Die Wahl von Veranstaltern, die sich dem verantwortungsvollen Tourismus verschrieben haben, erhöht die Sicherheit drastisch und stärkt gleichzeitig die lokale Wirtschaft. Vertrauen Sie stets auf qualifizierte Fachkräfte.
- Seien Sie offen für Improvisationen (Samantha): Unvorhergesehene Ereignisse gehören zur Erfahrung dazu und werden im Nachhinein oft zu den besten Geschichten. Planung ist wichtig, darf aber kein Hindernis sein, um das Außergewöhnliche zu erleben.
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Die besten Reiserouten für Solo-Reisende bei PlanetaEXO
Frauen, die alleine reisen, kümmern sich nur darum, jede Sekunde ihres Urlaubs in vollen Zügen zu genießen, wenn sie die unberührte Natur mit PlanetaEXO erkunden – einer Ökotourismus-Plattform, die auf Abenteuerreisen in Brasilien spezialisiert ist.
Durch die enge Zusammenarbeit mit den besten lokalen Veranstaltern in verschiedenen brasilianischen Reisezielen berücksichtigen wir die individuellen Vorlieben und Bedürfnisse jeder Reisenden, um deren Sicherheit, höchsten Komfort und absolut authentische Erlebnisse zu gewährleisten. Kontaktieren Sie uns!
